Gerüche gelangen unmittelbar in das "Limbische System" und werden dort mit Erinnerungen und Emotionen verbunden.
Menschen mit dementiellen Erkrankungen und Menschen mit Behinderungen können häufig nicht mehr über Worte Kontakt mit ihrem Umfeld aufnehmen. Gerüche und Düfte sind als basale Erfahrungen gespeichert und können an früher Erlebtes und die damit verbundenen Emotionen anknüpfen. Unruhe und Angst, als Ausdruck von Orientierungslosigkeit, können durch gezielte Geruchsangebote reduziert werden.
Was Sie im Workshop erwartet:
- Sie lernen die Bedeutung des Geruchssinnes für den Menschen kennen
- Sie erhalten eine Einführung in die Arbeit mit alltäglichen Duftstoffen wie z. B. der Duft von Kaffee, "Kölnisch Wasser", Gewürzen
- Sie erarbeiten und erleben praktische Umsetzungsmöglichkeiten der Aromapflege, wie z.B. Massagen, Duft- und Geruchsangebote, Handwaschungen, Peeling. Hier werden biographische Gesichtspunkte berücksichtigt
- Selbsterfahrungsübungen und deren Auswertung
- Die Fortbildung umfasst auch die Reflexion der beruflichen Praxis und die Aktualisierung von vermitteltem Wissen nach §§ 43b, 53b SGB XI zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen.
Zielgruppe
Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung in ambulanten und stationären Altenhilfeeinrichtungen, Tagespflege-Einrichtungen, Wohngemeinschaften sowie Mitarbeitende aus Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Interessierte
Max. Teilnehmerzahl
18
Kosten
173,00 €
Veranstaltungsnummer
SP27_405