In dieser Fortbildung setzen sich die Mitarbeitenden intensiv mit herausfordernden Situationen im Kontakt mit Angehörigen auseinander.
Ausgangspunkt sind konkrete Fallbeispiele aus dem Arbeitsalltag, die gemeinsam analysiert werden. Dabei wird reflektiert, warum bestimmte Begegnungen als belastend oder herausfordernd erlebt werden und welche eigenen Werte, Erwartungen und Bedürfnisse dabei berührt sind.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, welche Rolle Mitarbeitende in Konfliktsituationen zugeschrieben bekommen - und welche Haltung sie selbst einnehmen möchten. Darauf aufbauend werden alltagsnahe Strategien entwickelt, um Angehörigen klar und gleichzeitig wertschätzend zu begegnen.
Ziel ist es, Spannungen frühzeitig zu erkennen, Konflikte zu entschärfen und tragfähige Kommunikationswege zu gestalten.
Methodisch arbeitet die Fortbildung mit Reflexion, Austausch, kurzen Impulsen und praktischen Übungen. Sofern gewünscht kann eine gemeinsame Fallbesprechung das Erlernte abrunden und den Transfer in den Berufsalltag unterstützen.
Die Fortbildung umfasst auch die Reflexion der beruflichen Praxis und die Aktualisierung von vermitteltem Wissen nach §§ 43b, 53c SGB XI zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen.
Zielgruppe
Pflege- und Betreuungskräfte, Alltagsbegleitende und Präsenzkräfte aus Alten- und Pflegeheimen, Wohngemeinschaften, Sozialstationen, Tagespflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe u. a. Diensten sowie alle Interessierten
Max. Teilnehmerzahl
15
Kosten
170,00 €
Veranstaltungsnummer
AH 26_10