Nach einem aktivierenden Einstieg, bei dem die Teilnehmenden ihre Ressourcen und Erwartungen an Pflege oder Betreuung reflektieren, werden Belastungen aus dem Arbeitsalltag gemeinsam sichtbar gemacht und in einen kollegialen Austausch überführt. Aufbauend darauf stehen ressourcenorientierte Methoden, kurze Impulse zum Verständnis von Stress sowie unmittelbar erlebbare Übungen zur Selbstregulation im Mittelpunkt. In interaktiven Formaten wie Zweiergespräche und Kleingruppenarbeit entwickeln die Teilnehmenden konkrete, alltagstaugliche Lösungsansätze. Ziel ist es, Selbstmitgefühl, Handlungsspielräume und Teamverbundenheit zu stärken und kleine, realistische Veränderungen für den Berufsalltag anzustoßen:
- Dialogischer Einstieg mit Ressourcenfokus und Erwartungsklärung
- Gemeinsames Sichtbarmachen und Reflektieren von Belastungen
- Aktivierende Methoden zur Ressourcenstärkung und Selbstregulation
- Lösungswerkstatt mit konkreten Maßnahmen für den Alltag
- Transfer durch kleine, realistische Veränderungsschritte (1%-Prinzip)
Die Fortbildung umfasst auch die Reflexion der beruflichen Praxis und die Aktualisierung von vermitteltem Wissen nach §§43b, 53c SGB XI zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen.
Zielgruppe
Pflege- und Betreuungskräfte, Alltagsbegleitende und Präsenzkräfte aus Alten- und Pflegeheimen, Wohngemeinschaften, Sozialstationen, Tagespflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe u. a. Diensten
Max. Teilnehmerzahl
15
Kosten
170,00 €
Veranstaltungsnummer
AH 26_07