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Freiwilliges Engagement

Bundesfreiwilligendienst

Der Bundesfreiwilligendienst bietet Interessierten die Möglichkeit, sich zeitlich befristet sozial zu engagieren, um damit neue Erfahrungen zu sammeln.

Fragen und Antworten

Welche Aufgaben und Tätigkeiten sind möglich?

Freiwilliges Engagement wird überwiegend als praktische Hilfstätigkeit in der Begleitung, Betreuung, Unterstützung  von Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen unter Anleitung geleistet. Ebenso sind auch Tätigkeiten im technischen Dienst, in Küche und Hauswirtschaft oder im Verwaltungsbereich möglich. Immer bringen Sie Ihre persönlichen Kompetenzen und Lebenserfahrungen mit ein.

Neu ist der Freiwilligendienst in der Pastoral.  Jeweils ab 01. September kann man im Bistum Mainz als Freiwillige(r) in der Seelsorgearbeit einer Pfarrgemeinde mitarbeiten. Das geht entweder im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) in der Pastoral.

Wann beginnt der BFD?

Ein Dienstbeginn ist grundsätzlich zu jeder Zeit zum Monatsersten für 6 oder mehr Monate möglich.

Freiwillige über 27 Jahre können ebenfalls ihren Dienst zu jeder Zeit beginnen.

Welche Begleit-und Bildungsangebote gibt es?

BFDler unter 27 Jahren haben bei 12 Dienstmonaten an 25 Bildungstagen verpflichtend teilzunehmen, die seitens des Caritasverbandes verantwortet werden.

BFDler über 27 Jahren werden zu mindestens 12 verpflichtenden Bildungstagen eingeladen.

Während der Dienstzeit werden die BFDler persönlich und verwaltungstechnisch durch MitarbeiterInnen der Caritas begleitet und auf Wunsch in der Einrichtung besucht. Dort findet auch die Anleitung und Begleitung durch beauftragte Fachkräfte statt.

Welches Entgelt und welche weiteren Leistungen gibt es bei der Caritas?

Bei einer Vollzeitstelle beträgt das Entgelt 190,- EURO (Taschengeld) und eine Verpflegungskostenpauschale von ca  241,- EURO also insgesamt  431,- EURO im Monat. Bei einer Teilzeitstelle für ältere Freiwillige (20,5 Std.) z.B. 340,-  EURO pro Monat.

Weitere Leistungen:

Alle Beiträge zur Sozialversicherung (Kranken, Renten, Arbeitslosen, Pflege und Unfallversicherung) werden übernommen. Damit kann Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben werden! Anspruch auf Kindergeldbezug bleibt bestehen. Der BFD wird als Wartesemester anerkannt und zählt als fachpraktischer Teil zur Erlangung der Fachhochschulreife. Am Ende erhält jeder eine Dienstzeitbescheinigung und ein qualifiziertes Zeugnis. Alle verpflichtenden Bildungsangebote sind kostenfrei.   

Freiwillige Leistungen können sein:

Weitere Leistungen, wie z.B. Fahrtkosten sind möglich. Diese unterliegen auch der SV-Pflichten.

 

Wer kann einen Bundesfreiwilligendienst machen?

Der Bundesfreiwilligendienst, kurz BFD genannt, bietet jungen Menschen unter 27 Jahren (U27) und lebenserfahrenen älteren Menschen ab 27 Jahren (27 plus) ohne Altersbeschränkung die Möglichkeit, sich für einen zeitlich befristeten Zeitraum sozial zu engagieren. Auch Freiwillige aus dem Ausland können sich bewerben.

 

BFD mit Flüchtlingsbezug

Seit 2015 besteht die Möglichkeit einen BFD mit Flüchtlingsbezug zu leisten. Dieses Angebot richtet sich an einheimische Freiwillige, die in der Flüchtlingshilfe aktiv werden wollen und an Flüchtlinge mit voraussichtlichem Bleiberecht und Beschäftigungserlaubnis.

Wie lange dauert ein BFD?

Die Mindestdauer beträgt 6 Monate, die Regelzeit bis zu 12 Monaten. Die maximale Dauer beträgt 18 Monate. Eine Verkürzung oder Verlängerung in diesem Rahmen ist grundsätzlich möglich.  

Neben der Vollzeitform (39 Stunden/Woche)  bietet sich die Möglichkeit für Freiwillige ab dem 27. Lebensjahr, sich für ein Engagement in Teilzeitform mit mindestens 20,5 Stunden zu entscheiden.

Auch für Alleinerziehende unter 27 Jahre ist auf Antrag ein BFD in Teilzeitform möglich.

Wo gibt es weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten?

Auf Anfrage beraten wir Sie gerne über den BFD und mögliche Tätigkeiten und senden Ihnen Kontaktdaten von Einrichtungen zu, damit Sie sich dort bewerben und vorstellen und möglichst auch eine Hospitation vorab absprechen können. 

Wenden Sie sich gerne an uns.     

Wo kann ein BFD stattfinden?

Der Freiwilligendienst kann in den unterschiedlichsten sozialen Einrichtungen der Caritas und Kirche abgeleistet werden, sofern diese Einrichtungen als BFD-Einsatzstelle staatlicherseits anerkannt sind.

Einsatzstellen können Kindertagesstätten, stationäre Einrichtungen der Kinder-und Jugendhilfe, katholische Jugendverbände, Pfarrgemeinden und Hochschulgemeinden, Krankenhäuser, Altenheime, Wohngemeinschaften, Sozialstationen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und  für Wohnungslose, Tafeln und Sozialkaufhäuser, Bildungshäuser, Caritaszentren u. a. sein.