Interview

Vorstellung der Sozialwirtschaftsschaftsstudie der Liga der Freien Wohlfahrtspflege

Domnick betonte bei der Vorstellung der Studie in Gießen, dass gerade die vielen ehrenamtlich Engagierten den Unterschied zwischen der Arbeit der Wohlfahrtsverbände und der kommerzieller Anbieter ausmachen. Wichtig ist dabei nicht nur die große Zahl der Engagierten. Notwendig ist auch deren Qualifizierung und Begleitung durch hauptamtliche Kräfte, die die Wohlfahrtsverbände anbieten. So leisten die Verbände sehr viel über die bezahlte Arbeit hinaus. Außerdem lassen die Verbände auch Spenden und ihre eigenen Erträge wieder in die soziale Arbeit einfließen. Dies müsse bei der Vergabe von Aufträgen durch öffentliche Stellen stärker berücksichtigt werden, wenn auf den ersten Blick kommerzielle Anbieter billiger seien, forderte Domnick.