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Ringelbandhaus feiert 30 jähriges Jubliäum

Vorreiter im Kreis Bergstraße

Die Gründung dieser Wohngruppe war sozusagen der Startschuss der Gemeindepsychiatrie im Kreis Bergstraße", berichtet Caritasdirektor Franz-Josef Kiefer.

Ringelbandhaus_Haus

"Dank des politischen Willens, dem Engagement der sozialen Dienste und Vereine und vor allem aber auch der Angehörigen, hat sich im Kreis Bergstraße vieles zum Positiven verändert. Besonders hervorheben möchte ich, dass sich aus dieser Keimzelle das Konzept des Betreuten Wohnens im Kreis Bergstraße entwickelt hat. So betreut  unser Verband mittlerweile 92 Menschen im Betreuten Wohnen und wir bieten in Viernheim, Lampertheim, Bürstadt und Bensheim viele weitere Hilfsangebote für Menschen mit psychischen Problemen an. Ob Beratungsstelle, Tagesstätte, Qualifizierungsprojekte oder Betreutes Einzelwohnen, die Palette an Hilfsangeboten hat sich in 30 Jahren stets weiterentwickelt und an die Bedarfe der Hilfesuchenden angepasst. Immer die Hilfe zur Selbsthilfe im Blick." Noch heute ist der Caritasdirektor von dieser Idee, aus der sich so viel entwickelt hat, begeistert. "Vom Mehrbettzimmer des Krankenhauses in ein Einzelzimmer in Innenstadtnähe umzuziehen, eigenes Geld zur Verfügung zu haben, in die Gemeinde integriert zu sein und damit nicht mehr als Patient sondern als Bürger Bensheims gesehen zu werden, das war sehr revolutionär."

Der Stifter

Das Ringelbandhaus hat seinen Namen von seinem Stifter, dem Theaterkritikers Wilhelm Ringelband, dessen letzter Wille es war, mit seinem Stiftungsgeld eine Einrichtung für kranke, benachteiligte Männer zu errichten.

Kontakt und Information rund um das Ringelbandhaus: Annette Wilke-Hanf, 06251 85425119, franziskushaus@caritas-bergstrasse.de