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Nachbarschaftliche Netzwerke in der Altenhilfe tragen

 Die Caritas in Mainz hat zum Abschluss ihres Projektes Sozialraumorientierte Netzwerke in der Altenhilfe" (SoNAh) heute eine positive Bilanz gezogen. Viele Bewohner haben sich am Projektstandort für bessere Wohn- und Lebensbedingungen eingesetzt, viele Netzwerke konnten geschaffen werden und ein besseres Miteinander hat sich entwickelt, so Caritasdirektor Hohmann (sechster v.l.), Caritasverband Mainz. "Wir als Caritas haben eine gesellschaftliche Verantwortung", sagte Diözesancaritasdirektor Hans-Jürgen Eberhardt (3 dritter v.l.), aus dieser heraus hat sich SoNAh entwickelt. Vertreter aus dem Ministerium für Soziales, Alter, Gesundheit und Demografie in Mainz konnten sich heute von den zahlreichen SoNAh-Projekten überzeugen.
Bei dem 2012 gestarteten Projekt der Caritas im Bistum Mainz ging es darum, älteren Menschen einen längeren Verbleib in ihrem vertrauten Umfeld und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Auch in Rödermark und Offenbach tragen die nachbarschaftlichen Netzwerke in der Altenhilfe, die durch unser bistumsweites Projekt SoNAh entstanden sind. Bei einer Veranstaltung im Franziskushaus in Rödermark wurden die Ergebnisse Netzwerkpartnern und Gästen aus Politik, Kirche und Gesellschaft vorgestellt, darunter Marcus Bocklet, Mitglied des Hessischen Landtages und Sozialpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und dem Bürgermeister von Rödermark, Roland Kern.

Konkret wurden in Rödermark zum Beispiel ehrenamtliche Seniorenlotsen ausgebildet. In Offenbach hat die "Lauterborner Küche" regen Zulauf. "Mit dem Einsatz erheblicher Eigenmittel ist es uns gelungen, nachhaltige Netzwerke aufzubauen und Ehrenamtliche zu gewinnen", sagte der Offenbacher Caritasdirektor Bernd Bleines. Und auch wenn das bistumsweite Projekt nun endet, sollen die Angebote aller Voraussicht nach in etwas veränderter Form verändert fortgeführt werden.

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